Blutdruck senken

Erfahren Sie, wie Sie Ihren Blutdruck natürlich senken.

Hintergrund

Was tun gegen Bluthochdruck?

Patienten mit Bluthochdruck sind nicht zwangsläufig auf die Einnahme von Medikamenten angewiesen. Es gibt tatsächlich einige gute, natürliche Alternativen. Diese können zwar nicht so schnell wirken, aber langfristig. Der Ansatz liegt dabei nicht auf der Linderung der Symptome, sondern der Beseitigung der Ursache um so die Hypertonie zu lindern. Darum genügt es nicht, Medikamente durch Hausmittel zu ersetzen. Ein nichtmedikamentöser Erfolg kann nur eintreten, wenn das Problem an seiner Wurzel gelöst wird.

All zu oft ist die falsche Ernährung ein essenzieller Grund für den hohen Blutdruck. Am einfachsten ist die Kochsalzzufuhr zu reduzieren. Zu viel Kochsalz hat auch noch andere negative Folgen. Daneben gibt es verschiedene Lebensmittel, die gegen Hypertonie helfen. Dazu zählen ganz besonders die sogenannten basenbildenden Lebensmittel. Oft reicht das Umstellen der Ernährung, um das gesundheitliche Problem ganz oder größtenteils in den Griff zu bekommen. Im Rahmen einer bewussten Lebensführung kommt es besonders darauf an, die richtigen Lebensmittel auszuwählen und schädliche Produkte zu meiden.

Einen wichtigen Baustein stellen Omega-3-Fettsäuren dar. Aus diesem Grund empfiehlt sich für Bluthochdruck-Patienten der Verzehr von ausreichenden Mengen an geeigneten pflanzlichen Ölen und Fisch. Omega-3-Fettsäuren bewirken, dass sich Blutgefäße öffnen und leisten daher einen Beitrag zur Senkung des Blutdrucks. Anzumerken ist, dass die wertvollen Fettsäuren nicht über Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden sollten.

Untersuchungen ergaben, dass der gewünschte Effekt auf diesem Weg nicht zu erreichen ist. Wer seinen Blutdruck senken möchte, verzehrt am besten Fischsorten wie Thunfisch, Lachs oder Hering. Ein übermäßiger Verzehr von Fleischprodukten ist dagegen zu meiden. Wenn Fleisch auf den Teller kommt, so sind Geflügelprodukte oder allgemein magere Fleischstücke zu bevorzugen.

Neben dem regelmäßigen Verzehr von Fisch wird vor allen Dingen der Konsum von viel Obst und Gemüse empfohlen. Bluthochdruck-Patienten versorgen ihren Körper auf diese Weise mit Mineralstoffen. Gerade Kalium spielt hier eine wichtige Rolle, da es der Natrium-Konzentration im Körper entgegenwirkt. Große Mengen an Natrium führen zu einer Erhöhung des Blutvolumens. Steht dem Körper ausreichend Kalium zur Verfügung, wird das Natrium schneller ausgeschieden. Neben dem Verzehr von Obst und Gemüse ist entsprechend auf eine salzarme Ernährung zu achten. Besonders Fertiggerichte enthalten große Mengen an Salz und sind daher zu meiden. Wer selbst kocht, findet in frischen Kräutern oder verschiedenen Gewürzen gute Alternativen zum Salz.

Milchprodukte gehören zu den Lebensmitteln, die bei Bluthochdruck nicht vom Speiseplan zu streichen sind. So wird besonders der Verzehr von Buttermilch oder fettarmer Milch ausdrücklich empfohlen. Beim Frühstück oder Abendbrot werden magere Milchprodukte wie fettarmer Käse oder Magerquark am besten mit einem Vollkornbrot kombiniert.

Ein Genussmittel, das Menschen mit Bluthochdruck höchstens eingeschränkt genießen sollten, ist Alkohol. Da ein hoher Alkoholkonsum negative Auswirkungen auf den Blutdruck hat, wird oft allein durch den Verzicht auf alkoholische Getränke ein Beitrag zur Senkung des Blutdrucks geleistet. Wer nicht vollständig auf Alkohol verzichten möchte, sollte nach Möglichkeit nicht mehr als ein Glas Wein pro Tag zu sich nehmen.

Blutdruck natürlich senken

Tee

Kürzlich hat die Freie Universität Berlin neuerlichen nachgewiesen, dass Vitamin D den Blutdruck deutlich senken kann. Nun gibt es einige Methoden, mit denen man seinen Körper dazu bringen kann, selbst Vitamin D zu produzieren. Die effektivste und schnellste Methode ist denn Körper Sonnenlicht auszusetzen. Auch ein Besuch im Solarium kann diesen Effekt haben.

Das alleine reicht natürlich nicht, um bei Bluthochdruck sofort auf Normalwerte zu senken. Aber es zeigt, dass es viele Faktoren gibt, die unseren Blutdruck – positiv wie negativ – beeinflussen.

Aus der Erfahrung unserer Mitglieder haben wir einen fünf Stufen Plan entwickelt, der nachhaltig zu einem gesünderen Blutdruck verhilft.

Stufe 1 Bluthochdruck erkennen

Blutdruckmessegerät

Blutdruck messen will gelernt sein. Wenn Sie beim Messen Fehler machen, besteht die Gefahr Bluthochdruck nicht zu erkennen. Der richtige Umgang mit dem Blutdruckmessgerät ist nicht so schwer zu lernen.

Für die endgültige Diagnose ist es wichtig, den Blutdruck über eine länger Zeit zu messen und zu dokumentieren. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie an Bluthochdruck leiden könnten, dann können Sie bereits vor dem ersten Arztbesuch die ersten Messungen durchführen und die Ergebnisse dem Arzt mitteilen.

Wenn Sie täglich Ihren Blutdruck selbst zu Hause messen, können Sie Ihren Körper kennenlernen und verfolgen, wie sich Ihre Lebensführung auf Ihren Blutdruck auswirkt. Es ist egal, ob Sie ein analoges oder digitales Blutdruckmessgerät verwenden. Idealerweise sollten Sie Ihren Blutdruck im Sitzen messen. Legen Sie dabei Ihren Arm auf den Tisch oder stützen ihn mit dem anderen Arm.

Wenn bei mehr als 7 von 30 Messungen der Blutdruck höher als 135/85 mmHg ist, besteht der Verdacht, dass Sie an Bluthochdruck leiden.

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Was sind Normalwerte?

Der Blutdruck steigt mit zunehmendem Alter. Grundsätzlich gilt, dass Neugeborene grade einmal einen Blutdruck Normalwert von 75 bis 80 mm Hg haben. Es ist auch sehr selten, dass ein Kind unter Bluthochdruck leidet. Alle Hypertonien formen können zwar auch bei Kindern auftreten, kommen aber nur auf jedes hundertste Kind. Um Bluthochdruck zu bekommen, spielt besonders starkes Übergewicht eine wichtige Rolle. Deswegen muss schon früh darauf geachtet werden, dies bestmöglich zu vermeiden. Mit steigendem Alter steigen die Blutdruck Normalwerte. Mit 10 bis 12 Jahren liegt der normale Blutdruck etwa zwischen 60 bis 100 mmHg. Im Alter von 15 bis 17, ist der Normalwert bei 70 bis 100 mmHg angesiedelt. Für einen Erwachsenen gelten Normalwerte von 120/80 mmHG.

Viele Faktoren können zu einem kurzfristigen Anstieg der Pulsfrequenz und des Blutdrucks führen. Das ist nicht immer kritisch. Ist Ihr Blutdruck aber über längere Zeit deutlich über diesen Normalwerten, ist das gefährlich.

Stufe zwei – Risikofaktoren beseitigen

Ein erster Schritt sollte darin bestehen die Risikofaktoren zu beseitigen oder doch zumindest zu reduzieren. Hier ist zunächst einmal das Übergewicht und die Ernährung zu nennen. Wer das schon einmal versucht hat wird wissen, dass es nicht leicht ist. Eine andere, sehr schnell wirksame Methode, sind Entspannungsübungen. Nur wenige Minuten am Tag müssen dafür aufgewendet werden und sie sind erstaunlich hilfreich, wenn man sie richtig anwendet.

Stufe 3 Ernährung Umstellen

Ernährungsumstellung ist ein Schlagwort, bei dem viele sofort an Vegetarier denken. Nur noch Gemüse und Körner essen – ist für viele Menschen undenkbar. Aber dabei geht hier nicht.

Was die Ernährung betrifft, so gibt es einige sehr gute Hausmittel, die mit sehr geringem Aufwand den Blutdruck auf Dauer senken können. Hier werden von vielen hauptsächlich Knoblauch und andere vitaminreiche Nahrungsmittel genannt. Doch auch die Umstellung auf Olivenöl kann sehr viel bringen. In unserem Buch finden Sie viele weitere Ernährungstipps und Hausmitteln gegen Bluthochdruck.

Medikamente und Alternativen

Medikamente gegen Bluthochdruck

Reicht die Ernährungsumstellung nicht, um nachhaltig einen normalen Blutdruck zu erreichen, oder ist der Blutdruck sehr stark erhöht, sind meist Medikamente erforderlich.

Wir möchten die gängigsten Bluthochdruckmedikamente und insbesondere Ihre Nebenwirkungen vorstellen und Ihnen Alternativen zeigen:

Betablocker

Betablocker vermindern die Herz-Kontraktilität und können so den Blutdruck senken. Bekannte Präparate sind Propranolol und Pindolol und Sotalol. Wenn Ihnen Ihr Doktor ein solches Medikament vorschreibt, sollten Sie unbedingt nach den genauen Wirkungen fragen.

Nebenwirkungen:
Für viele unserer Mitglieder brachte die Einnahmen von Betablockern eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität mit sich. Zwei Dinge haben wir besonders oft bemerkt:

Starker Schwindel, Übelkeit, Müdigkeit und Erschöpfung besonders Letzteres hat viele dazu bewogen, die Einnahmen abzusetzen. Dies sollte aber niemals ohne Rücksprache mit dem Arzt erfolgen!

ACE Hemmer

Bekannte Medikamente aus der Gruppe der ACE-Hemmer sind Cibadrex oder Cilazapril. Beide haben ähnliche Wirkungen. Weitere Informationen zu diesen Medikamenten und was die genauen Unterschiede sind, können Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker erhalten.

Nebenwirkungen:
Die häufigste Nebenwirkung, die wir selbst nach der Einnahme von ACH Hemmern gespürt haben, ist der starke Keuchhusten. Besonders in der Nacht haben viele Patienten große Schwierigkeiten wegen diesem Husten einzuschlafen. Das war für viele ein Grund, mit der Suche nach natürlichen Alternativen zur beginnen.

Natürlich sind solche Medikamente wichtig, um akuten Bluthochdruck behandeln zu können. Aber eine echte Heilung ist damit nicht zu erreichen. Blutdruck senken auf dem natürlichen Weg kann auf lange Sicht den Blutdruck senken. Beide Methoden sollten Hand in Hand gehen. Wir möchten Ihnen mit unseren Erfahrungen helfen. Sie haben die Wahl und können sich jetzt entscheiden.

Homöopathie gegen Bluthochdruck

Bluthochdruck ist, aufgrund der Millionen von Betroffenen, eine Volkskrankheit in Deutschland. Die Zahl der Deutschen, die unter Bluthochdruck leiden, kann nicht genau bestimmt werden. Aktuell geht man jedoch davon aus, dass jeder fünfte Deutsche betroffen ist. Mit zunehmendem Alter steigt auch das Risiko zu erkranken. Die Folgen des Bluthochdrucks wirken sich auf unterschiedlichster Weise aus. Die häufigsten Folgen sind Herzinfarkte oder Schlaganfälle. Bluthochdruck kann aber auch die Ursache für Alzheimer sein oder sogar zur Erblindung führen. Der entscheidende Faktor dabei ist, dass die meisten Betroffenen gar nicht wissen, dass sie Bluthochdruck haben. Die Mediziner nennen die Krankheit Hypertonie. Der ideale Blutdruck sollte bei 120 zu 80 liegen. Ab einem Wert von 140 zu 90 sprechen die Ärzte von Hypertonie.

Eine Alternative zur Behandlung bzw. zur Senkung des Bluthochdrucks, gegenüber den verschreibungspflichtigen Medikamenten, ist die Homöopathie. Diese Form der Behandlung hat sich über die Jahre hinweg bewährt. Zur Behandlung des Bluthochdrucks bzw. der Hypertonie stehen den Erkrankten verschiedene homöopathische Mittel zur Verfügung. Die Wahl des 'richtigen' Mittels, sollte auf die individuelle Lebenssituation angepasst sein. Für diese Behandlungsmethode gehört ein wenig Fachwissen, über die einzelnen Arzneien. Jedes Mittel hat eine andere Wirkung auf den menschlichen Organismus und kann bei falscher Anwendung auch zu einer Verschlechterung führen.

Daher sollte man für diese Therapieform, unter Umständen auch fremde Hilfe in Anspruch nehmen, um dem eigenen Körper nicht mehr zu schaden, als zu helfen. Die Homöopathie bietet mehr als zehn unterschiedliche Mittel gegen Bluthochdruck an. Zur Wahl stehen Adonisröschen, Knoblauch, Indianerhanf, Aranin, gelbe Arnika, Goldchlorid-Chlornatrium, Kolloidales Gold, Goldjodid, Echtgold, Maiglöckchen, Weißdorn, Nitroglycerinum, Latrodectus mactans oder das Mineralsalz Kaliumdihydrogenphosphat. Ganz wichtig ist im Vorfeld, sich Gedanken über die Wirkung bzw. die möglichen

Nebenwirkungen zu machen. Bei der Anwendung und der therapeutischen Behandlung mit einem dieser homöopathischen Mitteln, ist besonders die Dosierung entscheidend. In der Homöopathie werden die Mittel nach Potenzen eingeteilt. Diese Einteilung sollte bei der richtigen Dosierung und auch der Häufigkeit der Einnahme beachtet werden. Die Potenzen der homöopathischen Mittel zur Behandlung bei Bluthochdruck sind eingeteilt von D1 bis D12. Die Mittel mit einer geringen Potenz, bis D4, sollten dreimal am Tag eingenommen werden.

Wenn man alle Punkte in ausreichendem Maße berücksichtigt, steht einer homöopathischen Therapie nichts mehr im Wege. Die Chancen auf eine Verbesserung durch diese Behandlungsform steigen auf ein Vielfaches.

Stufe 4 – Entspannungsübungen

Stress und innere Unruhe sind oft mitverantwortlich für den Bluthochdruck – und nicht nur dafür. Viele sogenannten Gesellschaftserkrankungen hängen damit zusammen. Wer gezielt Stress abbaut kann in kurzer Zeit viel für seine Gesundheit tun.

Zwei Methoden, wie Sie zu innerer Ruhe finden möchten wir hier vorstellen. Autogenes Training und Yoga.

Autogenes Training

Autogenes Training und verschiedene Mediationstechniken können Ihnen sehr schnell helfen nachhaltig den Bluthochdruck zu reduzieren. Wir zeigen Ihnen in dem Blutdruck Senken Buch solche Methoden. Es wird alles sehr einfach erklärt, sodass Sie auch mitkommen, wenn Sie sich noch nie mit diesen Themen beschäftigt haben.

Blutdruck senken mit Yoga

Wenn man Yoga hört denken die meisten nur ein "Dehnübungen", sicher auch deshalb weil das oft in Filmen so vorkommt, Was Yoga wirklich ist, das wissen die wenigsten in unseren Breiten.

Yoga ist eine 2000 Jahre alte philosophische Lehre aus Indien, deren Ziel es ist, durch Meditation, Askese aber auch durch körperliche Übungen den Menschen vom körperlicher Last zu befreien. Yoga hat auch einen gesunden Körper und Wohlbefinden zu Ziel.

Kann man Blutdruck durch Yoga wirklich senken?

Im Mai letzten Jahres veröffentlichte die renommierte Mayo Klinik (USA) eine Studie, in der nachgewiesen wurde, dass durch gezielte Yogaübungen und Entspannungstechniken der Blutdruck tatsächlich nachhaltig und mit Medikamenten durchaus vergleichbar schnell, gesenkt werden kann. Bei den Teilnehmern der Studie konnte innerhalb von 90 Tagen der systolische Blutdruck zwischen 4 und 9 mm Hg der diastolische Blutdruck sogar um bis zu 19 mm Hg gesenkt werden. Das Ganze auf natürliche Weise ohne Nebenwirkungen.

 
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